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Leben nach dem Baukastenprinzip?

Das "bestellte" Kind - Podiumsdiskussion mit Einführung von Kardinal Woelki
14. Juni 2018; Newsdesk

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Köln. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat sich im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung zur In-Vitro-Fertilisation geäußert. Weltweit gebe es über fünf Millionen Menschen, die durch die sogenannte assistierte Empfängnis entstanden seien, sagte der Kardinal in seinem Einführungsvortrag vor Beginn einer Podiumsdiskussion im Domforum. „Dieser Zahl an Kindern, die Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch sicher sehr viel Glück beschert haben, steht die große Zahl an überzähligen Embryonen gegenüber, die bei diesem Verfahren erzeugt werden müssen“, erinnerte der Kardinal.

 

Die anschließende Podiumsdiskussion stand unter dem Motto „Wie weit wollen (dürfen) wir gehen? Das ‚bestellte‘ Kind im Spannungsfeld zwischen Wunsch und Wirklichkeit“. Unter der Moderation von Gisela Steinhauer diskutierten der Moraltheologe Prof. Dr. Jochen Sautermeister, der Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Josef Krankenhaus in Moers, Dr. Jens Pagels, der Psychologe Günther Bergmann, Leiter der Katholischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen in Köln sowie Prof. Elisabeth Gödde, Fachärztin für Humangenetik und ärztliche Psychotherapeutin.

 

Das Katholische Bildungswerk hatte zu der Veranstaltung ins Kölner Domforum eingeladen. Sie bezog sich auf die „Woche für das Leben“, eine Initiative der katholischen und evangelischen Kirche, die in diesem Jahr unter dem Motto „Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!“ stand.

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